• In eure Hände seien sie gegeben. Betrachtung von Oliver Marks Fotografie “Die Hände von Jenny Holzer”

    Georg Maria Roers SJ, Stimmen der Zeit.


  • „Alles fließt“ – Oliver Mark, Sibylle Springer und Sonja Ofen in der Gallery Lazarus Hamburg

    Isabelle Hofmann, kultur-port.de.


  • Der Funke Gottes!

    Schatz + Wunderkammern im Bamberger Diözesanmuseum

    Edit­or: Bam­ber­ger Diözes­an­mu­seum
    Pub­lish­er: Ker­ber Ver­lag, 2019
    Ger­man. 120 pages, 70 col­or images (page 97). 23,5 × 30 cm.
    ISBN: 978–3‑7356–0631‑0


  • Begabte Menschen treffen immer, auch wenn sie nicht zielen.

    Concept and Pho­tos: Oliv­er Mark
    Edit­or: Oliv­er Mark, Ber­lin 2019
    Design: Anja Stein­ig, studiof.de

    With texts and works by: Ern­est Hem­ing­way, Chris­ti­an Hois­chen, Leiko Ikemura, Michael Kun­ze, Bjørn Mel­hus, Isa Melsheimer, Chris­toph Peters, Michael Sail­stor­fer, Sibylle Spring­er and Mar­tin Simons.


  • Diözesanmuseum Bamberg, 2019

    Der Funke Gottes

    27. Juli–10. Novem­ber 2019, kur­atiert von Alex­an­der Ochs and Dr. Hol­ger Kempkens. 

    Mit u. a.: Mar­ina Abramović, Ai Wei­wei, Nobuy­oshi Araki, Ernst Bar­lach, Georg Basel­itz, Joseph Beuys, Valer­ie Favre, Kath­ar­ina Fritsch, Leiko Ikemura, Wil­helm Lehm­bruck, Via Lewan­dowsky, Oliv­er Mark, Olaf Met­zel, Her­mann Nitsch, Mer­et Oppen­heim, Karl Schmidt-Rottluff, Andy Warhol.

    Im Jahr 2011 hat der Künst­ler Oliv­er Mark Bene­dikt XVI. foto­grafiert. Im prunk­vol­len Goldrah­men präsen­tiert sich das Ober­haupt der kath­ol­ischen Kirche jedoch nur aus­schnit­thaft. Ledig­lich die vor der Körper­mitte gehalten­en Hände sind in der Auf­nahme zu sehen. Die ein­z­igartige Stel­lung des Pap­stes wird durch Pek­t­or­ale und die ihm vorbe­haltene weiße Gewandung ver­deut­licht. Auch die in ihr­er Gegensätz­lich­keit sehr aus­sagekräftige Hal­tung sein­er Hände trägt zur Charak­ter­is­ier­ung bei. Akt­iv ist die Linke in rhet­or­ischem Ges­tus nach oben gerichtet. Die Rechte jedoch, die den golden­en Fisc­her­ring trägt, ist müde nach unten gewandt. Sowohl Ehre und Würde als auch die schwere Ver­ant­wor­tung, die mit diesem Amt ver­bunden sind, wer­den in eindrück­lich­er Weise in dem Porträt der Pap­sthände erfahrbar.

    Der Foto­graf Oliv­er Mark (*1963, Gelsenkirchen/Deutschland) inszen­iert Prom­in­ente in ungewöhn­lichen Posen. Sie zei­gen iron­is­che Kom­ment­are zum Status der Abge­lichteten, spielen mit Ver­satz­stück­en ihr­er Lebens- und Arbeit­swelt, wie bei dem Porträt der Bild­hauer­in Alicia Kwade, bei dem unklar bleibt, ob er sie in ihr­em Atelier vor ein­er neuen Arbeit inszen­iert, oder selbst die Kulisse sein­er Auf­nahme zusammenstellte.

    Auch der Maler Clem­ens Krauss fin­d­et sich in einem kom­men­ti­er­enden Ambi­ente zu seinem Werk. Der Künst­ler, der mit pas­tos, direkt auf die Wand gemal­ten, gesichtslosen Massen­in­szen­ier­ungen bekan­nt wurde, lagert auf einem Bett, das aus einem Museumkon­text stam­men kön­nte. Um ihn her­um Bilder von Krauss und ein blut­rot durchtränktes Hemd, das an die Per­form­ance von Her­mann Nitsch erin­nert. Minutiös plant er den Prozess, der für den Foto­grafen für das Gelin­gen eines Bildes aus­sch­laggebend sei. Mit dem Zufall arbeitet der Künst­ler nach eigen­er Aus­sage sel­ten. Als Stilmit­tel set­zt Mark mitunter schwul­stige Bilder­rah­men als Motiv ein, die als Span­nungs­ge­ber, als Begren­zung und Botschaft fungier­en. Sie erzeugte assozi­at­ive Nähe zur Alt­meister­malerei, ver­stärken das mehrmals in sei- nem Werk wieder­kehrende Motiv der Hände, wie die von Papst Bene­dikt, den er 2011 in Erfurt foto­grafierte. Als bek­ennender Christ (ZEIT, 2019) bearbeitet er auch immer wieder reli­giös ori­entierte The­men, wie die Schwar­z­weiß-Foto­grafie, in der­en Zen­trum ein Säugling, eingesch­la­gen in ein dunkles Tuch in den Him­mel schaut. Von sein­er Brust aus­ge­hend strebt ein heller Bereich, der Blat­twerk zu erkennen gibt und ver­mut­lich durch eine Dop­pel­be­lich­tung entstanden ist.

    Katja Triebe, 2019

  • Oliver Mark über das Scheitern

    Till Schröder, adc.de, 17.06.2019.


  • „no show. Oliver Mark“ – Porträtfotografien von Oliver Mark in der Bamberger Stadtgalerie Villa Dessauer

    Der Neue Wiesentbote, 10.05.2019.


  • Porträts von Oliver Mark. Spiele eines selbstbewussten Künstlersubjekts

    Frauke Maria Petry, Monopol Magazin.

    Monopol-Artikel: „Porträts von Oliver Mark“.

  • Museen der Stadt Bamberg, Villa Dessauer 2019

    No Show


  • No Show

    Pub­lish­er: Dis­tanz Ver­lag, Ber­lin 2019
    Ger­man / Eng­lish. 268 pages, 198 images. 23,5 x 29 cm.
    ISBN: 978–3‑95476–281‑1

    The book is pub­lished on the occa­sion of the exhib­i­tion NO SHOW, Oliv­er Mark from 05.04.2019 to 02.06.2019 in the museums of the city of Bam­berg, Villa Dessauer.

    Oliv­er Mark – Social Stills
    Car­olin Hilk­er-Möll in: No Show.

    Por­trait des Foto­grafen als Por­trait­ist
    Chris­toph Peters in: No Show.

    der mensch ≠ anim­al rationale
    Georg Maria Roers SJ in: No Show.