• Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

    Broken Music Vol. 2
    70 Jahre Schall­plat­ten und Sound­arbeiten von Künstler*innen
    17.12.2022 bis 14.05.2023

  • MUSEO VI/05

    Aus der Serie “MUSEO VI”, entstanden im Alten Museum Ber­lin, 2023
  • Thomas Harlan

  • O P E N Berlin, 2022

    Deliv­ery Hero – Isa Melsheimer and Oliv­er Mark
    18.08.2022–15.09.2022

    Blick­di­cht im Glasdickicht

    Gibt es etwas zu sehen und zu bewahren, schlägt die Stunde der Vit­rine. Der Glaskasten als Pan­ic Room der Museo­lo­gen, am lieb­sten Pan­zer­glas, UV-Schutz und Vak­uum. Kon­ser­vier­ung wie im Marme­ladenglas. Schutz vor Zer­fall ist unbedingt löb­lich, doch erfahren Objekte ihren musealen, respekt­ive gesell­schaft­lichen Wert meist durch Nutzungsspuren: abgew­ien­erte Ober­flächen, Schar­rten, Ver­fär­bun­gen, Verb­lichenes, Abgebrochenes. Der Zahn der Zeit nagte, und wir füh­len Ver­bund­en­heit mit der Ver­gan­gen­heit. Er erst macht Geschichte für uns wirk­lich lebendig.

    Zum ander­en der Blick des Betrachters. Er tastet die Ober­fläche prüfend ab, in der Vit­rine aber schaut er auch hindurch, sieht den Raum dah­inter, den Kon­text der Jet­ztzeit. Das Glas spiegelt die Umge­bung, den Betrachter, auch das Selbst, wenn wir hier kurz küchen­psy­cho­lo­gis­ier­en dür­fen. Die Vit­rine lädt zum visuel­len Dia­log. Ob der ein­spurig und mehr­spurig ver­läuft, hängt am Betrachter.

    Oliv­er Marks Foto­grafi­en und Isa Melsheimers Skulp­turen interessier­en dieser ständige Blick­wech­sel. Das Objekt der Begierde ist nicht in der Vit­rine, es ist die Vit­rine und ihre Über­ras­chun­gen offen­bar­en­de Blick­di­chte. Dichte nicht im Sinne von Sichts­chutz, son­dern von erhöhtem Schauwert, der Häu­fung der mög­lichen Blick­winkel. Sind es bei Mark uner­war­tete Bildausschnitte, die schein­bar willkür­liche Darstel­lung von Teilen der Vit­rine, auch ander­en Sicht­gren­zenset­zer, wie Flug­zeug­flü­gel, Ver­pack­un­gen, col­la­gierte Hände, ist es bei Melsheimer die Paar­ung Beton und Glas. Beton als Sichtver­hinder­er, Glas als Blick­er­mög­lich­er. Ihre Serie »Seeds« beis­piels­weise hin­ter­fragt die Funk­tion der Vit­rine auf eigene Weise: Glaskästen auf Beton­sock­eln, in den­en Samen ein luftdi­cht abges­chot­tetes Eigen­leben entwick­eln, ein­zig gespeist aus Sonnen­licht, Erde und durch Kondens­a­tion entstehende Flüssigkeit. Hier ist nichts kon­ser­viert, hier lebt etwas, aber unter dem Blick des Betrachters. Ich sehe, also lebst du. Die In-Vitro-Vit­rine des Kunstmarkts.

    Oliv­er Mark und Isa Melsheimer gehen dem Guck­kasten auf den Geist. Wer kom­mt und schaut, erlangt ihn viel­leicht, den blick­di­cht­en Durchblick im Glasdickicht.

    Till Schröder, Autor, Chefredak­teur der Mar­gin­ali­en – Zeits­chrift für Bib­li­o­philie und Buchkunst
  • THRESHOLD

    Tim Plamper & Oliv­er Mark – A °CLAIRbyKahn Exclus­ive at photo basel

    °CLAIRbyKahn is pleased to unveil Schwelle („Threshold“), a series of unique mul­ti­me­dia works by pho­to­graph­er Oliv­er Mark in col­lab­or­a­tion with visu­al artist Tim Plamper. After being invited by Mark to alter his pho­to­graphs, Plamper co-cre­ated this series using soil taken from the former Inner Ger­man Bor­der, reopen­ing wounds of the past in a ges­ture that expands our under­stand­ing of the geo­pol­it­ic­al dis­putes of today. 

    photo basel” takes places from 06/14–06/19/2022 – you’ll find us at booth A9!

    Volk­shaus Basel
    Reb­gasse 12–14
    CH-4058 Basel

  • Guardini Stiftung, Berlin 2022

    Col­lab­or­a­tions I – An Exhib­i­tion with 61 Artists
    Guardini Stif­tung, Askan­is­cher Pl. 4, 10963 Ber­lin
    06.04.2022–11.05.2022

    Oliv­er Mark invited 61 artists to work on his pho­tos. Any­thing could be done to them: cut­ting, scratch­ing, twist­ing, fram­ing, past­ing, mount­ing, embroid­er­ing and paint­ing bey­ond recog­ni­tion. The inter­ven­tions were as sur­pris­ing as they were innov­at­ive. The format was vari­able – so was the type of photo paper. Some­times the photo was glossy or matt, some­times on baryta paper, hahnemühle paper or can­vas, etc. It was up to the artists to decide. Two prints were made, with one work remain­ing with each artist.  The exhib­i­tion was made pos­sible with the sup­port of the Arch­diocese of Ber­lin, Fath­er Georg Maria Roers SJ and the Asso­ci­ation Aus­s­tel­lung­shaus für christ­liche Kunst e. V.

    Artists: Saâdane AfifMat­thi­as Beck­mannOlivia Ber­ck­e­mey­erEva Ber­endesDaniel BiesoldNorbert BiskyAnina Brisolla – Laura BruceMaria Brun­nerJoanna Buchow­skaAndreas BunteBjörn Dah­lemGior­gio de ChiricoSven-Ole FrahmTine Furl­er – Fran­ziska GoesLen­nart GrauGregor HildebrandtPhilip GrözingerHar­ald Her­mannEllen Mar­tine HeuserBene­dikt Hipp – Chris­ti­an Hois­chen – Shaikh Rashid bin Khal­ifa Al Khal­ifaFlor­in Kom­patscherTimo Kloep­pelClem­ens KraussMichael Kun­zeWolfgang Lug­mairVia Lewan­dowskyBernhard Mar­tinIsa MelsheimerKlaus Moset­tigFrank NitscheAgustin Noguera – Ena Oppen­heimerLea Pagen­kem­perTim Plamper – Man­fred PecklSabine Rein­feldLisa Reit­mei­er – Bene­dikt Rich­ertGerd RohlingMichael Sail­stor­ferKarin Sander – Sophia Schama – Thomas Scheib­itzAline SchwibbeJohanna Sil­ber­mannHeidi SillYas­min Shar­abiSabine Spring­er – Philip Topo­lo­vacChris­toph­er WinterHansa WißkirchenCarsten WirthAngelika ZellerSarah Zel­matiRalf Zier­vo­gelThomas ZitzwitzFilip Zorzor